Religöse Erziehung/ Kindergottesdienst

  • Christus hat die Kinder nicht ausgeschlossen, sondern ausdrücklich gesagt: „Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht“ (Mk 10,14).

 

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  • Religiöse und kulturelle Erziehung

    Unser Kindergarten ist ein Teil der Pfarrgemeinde und ein Ort der Begegnung, der das Leben in unserer Gemeinde wiederspiegelt. Durch die Teilnahme am Leben der Pfarrgemeinde (das Mitfeiern der Feste und Feiern im Kirchenjahr), erfährt sich ihr Kind als Mitglied der Gemeinschaft.

    Unser Kindergarten ist für alle Familien offen. Wir achten alle religiösen Glaubenshaltungen und Überzeugungen, die sie ihrem Kind im Elternhaus vermitteln. Umgekehrt erwarten wir Toleranz und dass unsere religiösen Angebote respektiert werden.

    Religiöse Erziehung findet im alltäglichen Leben des Menschen statt. Der Glaube kann für ihn zur Lebensbewältigung nützlich sein, Glaube gibt Halt und Vertrauen und das Gefühl, nicht alleine zu sein.

    Durch ein vielseitiges Angebot wird den Kindern der Glaube erlebbar gemacht. Dazu gehört auch unser tägliches Gebet bei den Mahlzeiten. Wir legen Wert darauf, dass die Kinder auch frei formulierte Gebete sprechen und sie ihre persönlichen Anliegen in Form von „Bitten“ und „Danken“ ausdrücken können. Diese Gebetsweise ist bei unseren Kindern sehr beliebt. Auch Lieder und biblische Erzählungen sind bei uns ein fester Bestandteil der religiösen Erziehung.

    Uns ist wichtig, nicht nur religiöse Inhalte zu vermitteln, sondern christliche Werthaltungen vorzuleben. Das Kind muss die Erfahrung machen, dass es geliebt und geachtet wird, damit es selbst in der Lage ist, seine Mitmenschen, die Tiere, die Pflanzen und die Natur zu schätzen und zu lieben. Religiöse Erziehung muss in die gesamte Erziehung einfließen.

     

    Feste und Feiern im Kirchenjahr

    Im Lauf des Jahres bieten sich viele Anlässe zum Feiern. Wir begehen unsere Feste nicht nur im kleinen Kreis, sondern organisieren und feiern teilweise auch mit der gesamten Gemeinde

    Einen festen Bestandteil haben folgende Feste und Veranstaltungen:

     

    Erntedankfest                                             mit der Pfarrgemeinde

    St. Martinsfest                                            mit der Dorfgemeinschaft

    St. Nikolausfest                                          Kindergarten intern

    Advent- und Weihnachtliche Feier              Gruppen intern

    Lichtmess Gottesdienst                             mit der Pfarrgemeide

    Geburtstags singen                                   mit dem Gratulanten und
                                                                     unseren Kindern

    Seniorennachmittag                                   Gemeindezentrum    

    Osterfest und Bräuche                               Kindergarten intern

    Abschlußgottesdienst                                Delfinkinder und Gemeinde

     

    Manche Gottesdienste und Feierlichkeiten werden sowohl von der evangelischen, wie auch katholischen Pfarrgemeinde gemeinsam gepalnt,

     

Im Kindergottesdienst soll deutlich werden

  • uns sind die Kinder wichtig,
  • wir nehmen sie in ihrer Lebenssituation ernst,
  • wir wollen ihnen von unserem Glauben erzählen
  • und ihnen Möglichkeiten schaffen, ihren eigenen Weg mit Gott zu gehen.

Wer das Kirchenjahr mitfeiert, lernt das Wesentliche des christlichen Glaubens kennen. Was für den Glauben grundlegend ist, wird sinnbildlich in Feiern, Liedern und Bräuchen dargestellt und erlebbar gemacht. Die Wiederkehr der Zeiten im Zyklus eines Jahres schafft biographische und gemeinschaftliche Orte der Erinnerung und Orientierung. Das »Rückgrat« des Kirchenjahres bilden die Gottesdienste.

Durch die Sinne können Kinder Atmosphäre spüren und so einen Zugang zum Geheimnis des Gottesdienstes finden: Kinder können Musik im Hören und Tun erfahren, den gestalteten Raum, Licht und Farben sowie Symbolgegenstände schauen, Weihrauch und andere Düfte riechen. Kinder brauchen nicht nur in ihrem alltäglichen Leben Rituale, sondern auch im Gottesdienst. Das bedeutet, dass sie nur in den Gottesdienst hineinwachsen können, wenn sie allmählich die einzelnen Gottesdienstelemente kennen lernen, die immer wiederkehren (z. B. Sich-Versammeln, Anzünden der Kerze, Kreuzzeichen, wiederkehrendes Eröffnungslied, Vater unser).

Kinder brauchen Vorbilder, an denen sie sich orientieren können, deshalb ist es wichtig, dass alle, die an der Vorbereitung und Durchführung eines Gottesdienstes mit Kindern beteiligt sind, von den Kindern als glaubwürdig erlebt werden können.

(Bilder aus dem Erntedank Gottesdienst vom 4. Oktober 2015)

 

 Lichtmess- Gottesdienst vom 4. Februar 2017

Die ökumenische Feier der Lichtmess (2. Februar) ist in Untersiemau schon Tradition. Auch heuer fanden sich wieder viele Gläubige beider Konfessionen, um mit den gesegneten Kerzen von der evangelischen Sankt-Salvator-Kirche zur katholischen Christkönig-Kirche zu ziehen. Vor allem junge Familien freuten sich an der guten Tradition, die die Weihnachtszeit liturgisch beendet. Die gesegneten Kerzen werden bei Unwetter und anderen Gefahren angezündet, die Familie versammelt sich dabei zum Gebet.

Pfarrer Heinrich Arnold und Kaplan Johannes Saffer leiteten den gemeinsamen Gottesdienst, der mit Eucharistiefeier und Blasius-Segen und einem gemeinsamen Stehempfang endete. Die Feuerwehr Untersiemau stellte die Verkehrssicherheit her, wofür sich alle Gottesdienst-Besucher herzlich bedankten.

 

Aschermittwoch und Fastenzeit in der Seepferdchengruppe

Wir feiern im Haus Sonnenschein Aschermittwoch

Übergang in die Fastenzeit

Die Faschingszeit ist und war eine ganz besondere Zeit für Kinder im Jahreskreislauf, Da fällt es oft schwer zu glauben, dass am Aschermittwoch alles abrupt vorbei ist. Die Fastenzeit beginnt, Kostüme und Girlanden wurden wieder weggeräumt, Konfetti zusammengefegt und die Luftschlagen haben ausgedient. In der Krippengruppe des Haus Sonnenschein wurde dies auf eine besondere Weise den jüngeren Jungen und Mädchen nähergebracht:Die Luftschlangen wurden auf einem violetten Tuch abgedeckt.
(Violett: Farbe des Wartens, des Besinnens und der Ruhe) Ein Eimer wurde in unsere Mitte gestellt und ein Teil der Luftschlangen vor den Kindern verbrannt, die Mädchen und Jungen bekamen große Augen und waren voll dabei… Feuer ist natürlich etwas magisches. Die Kinder betrachteten die Asche… wie kann denn überhaupt etwas zurückbleiben, wenn es verbrennt und eine andere Form annimmt? Doch das Wesentliche, die Essenz bleibt. Als Ritual wurden zudem alte Palmkätzchen verbrannt, dies wird traditionell am Aschermittwoch gelebt. Erinnerungen bleiben- die Hoffnung auf Neues entsteht. Frau Wagener lud jedes Kind dazu ein, sich ein Kreuz aus Asche in die Hand zeichnen zu lassen. Für jedes Kind war dies eine neue liebevolle Sinneserfahrung. Jetzt können wir uns endlich auf Ostern vorbereiten. Bedeutung: Fastenzeit bedeutet Verzicht. Die Kinder werden im Morgenkreis gefragt, auf was sie verzichten möchten.

Zusätzlich wird in der Sonnenstrahlengruppe ein Gebetshandschuh mit jedem Kind gestaltet.

                                                           „Denke Gutes- Tue Gutes“

 

 

Besuch der Delfinkinder in der Moritzkirche

Kerzenopfer

Wir zünden jeder eine Kerze für unsere eigenen Wünsche an…

…für die Schule

…für Opa

…für die Herrlichkeit

 

Wir beten gemeinsam das "Vater unser" in der Kirche

Noah betet das Vater unser laut vor und alle beten mit....