Delfine "Vorschule"

Einmal in der Woche findet unser

Delfin Projekt/ Treff statt:

"Ich mach dich "Neugierig" auf die Schule!"

Wir arbeiten nach dem ganzheitlichen Ansatz, sodass es drei Teile gibt :

  • Unsere Welt- Wir        
  • Zahlen       
  • Buchstaben 

 Diese vier Ecksteine bilden die fundamentale Basis:

  • Initiative des Kindes: Selbstständigkeit - selbst entdecken, begreifen und erforschen. Das ist Ausgangspunkt der Förderung und gleichzeitig oberstes Ziel von Pyramide. Das Kind soll dabei unterstützt werden, sein Leben selbständig gestalten zu können. Eigene Initiative ist dazu unentbehrlich.
  • Initiative der Erzieher/in: Anregungen geben, Motivation bieten und Vorbildcharakter haben. Die Rolle der Erzieherin liegt in der Unterstützung der Kinder in ihrer Entwicklung. Dies geschieht im Spiel und durch Anregung der Initiativen im selbstständigen Lernprozess. Außerdem ergreift die Erzieherin Initiativen zur Optimierung der Entwicklung des Kindes. Dies geschieht durch Gruppenaktivitäten und individuelle Arbeiten. Die Erzieherin schafft Möglichkeiten und betreut Kinder beim Denken, Lernen und bei der Bewältigung von Problemen, angepasst an die Bedürfnisse der Kinder.
  • Nähe: Sicherheit durch eine Vertrauensbeziehung zwischen Kindern und Erzieherin. Emotionale Unterstützung, Vermittlung von Strukturen, Ritualen und Regeln.
  • Distanz: Exploration im Spiel mit anderen Kindern und alleine. Das Kind soll seine Phantasie entwickeln und sein Vorstellungsvermögen erweitern.

 

Beispiel für ein Projektaufbau bei den Vorschulkindern:

EntwicklungsbereichProjektThema für Drei- und Vierjährige schon begleitete Vorarbeit in den vorherigen Gruppen
Thema für Fünf- und Sechsjährige "Delfine"

Persönlichkeitsentwicklung

Willkommen

Willkommen im Kindergarten

Herzlich Willkommen!

Räumliche Orientierung

Raum

Mein Körper

Im Raum

Denk- und Rechenentwicklung

Farben und Form

Im Kaufhaus

Auf dem Markt

Orientierung in der Zeit

Herbst

Blätter und Samen

Herbstwetter!

Sozial-emotionale Entwicklung

Weihnachtszeit

Lichter

Weihnachten

Denk- und Rechenentwicklung

Zählen

Mein Geburtstag

Es wird gefeiert!

Sprach- und Leseentwicklung

Haus

Zimmer im Haus

Wir ziehen um!

Orientierung in der Zeit

Frühling

Nach draußen

Wachsen und Blühen

Sprach- und Leseentwicklung

Kleidung

Schau mich einmal an!

Wer bin ich?

Denk- und Rechenentwicklung

Größe

Ich werde immer größer!

Auf der Reise

Sprach- und Leseentwicklung

Verkehr

Auf der Straße

Kommst du mit?

Welterkundung

Wasser

Wasser im Haus

Wasser draußen

 


Beispiel Differenziertheit eines Projekts:

Beim Brainstorming im Team oder mit den Kindern können beim Thema "Krankheit" viele verschiedene Projektideen zusammenkommen, beispielsweise:

  • Entstehung und Verlauf von Krankheiten,
  • mein Körper: Skelett, Organe und deren Funktionen, Blutkreislauf, Haut usw.,
  • Unfälle: Verletzungen, Knochenbrüche, Verbrennungen, Vergiftungen,
  • Prävention von Krankheiten und Verletzungen: gesunde Ernährung, angemessene Kleidung, Unfallverhütung, Impfungen, regelmäßige Untersuchungen,
  • Bekämpfung von Krankheiten: Untersuchungsmethoden, Medikamente, Operation,
  • Arztbesuch,
  • Krankenhaus,
  • Apotheke,
  • Medikamente: Arten, Herstellung von Salben und Ölen,
  • Zahnerkrankungen, zahnärztliche Behandlung,
  • Erste-Hilfe-Kurs für Kindergartenkinder,
  • Wunder Christi: Heilung von Blinden und Gelähmten,
  • usw.

 


 

Aktion "Brot backen" in de alten Schäferei

„Unser täglich Brot gib uns heute“   

Dörfliches Brotbacken war in früheren Zeiten rund um das Jahr harte Arbeit und bedeutete umfangreiche Sachkenntnis: Acker bereiten, Getreide anbauen und ernten, Holz sammeln und sägen, Reisig bündeln, Steinbackofen schüren, Teig kneten, Laibe formen, einschießen und backen. Wie die Menschen das alles in Handarbeit meisterten, und welch hohen Stellenwert das tägliche Brot damals innehatte, macht diese Aktion mit allen Sinnen erfahr- und greifbar. Lohn für die Mühe ist der eigene Laib Brot frisch aus dem Ofen.

 

 

 


Was wir mit den Kindern erleben wollen:

Mathematik und Zahlen:
Es geht NICHT darum, möglichst viel Wissen zu vermitteln oder möglichst perfekte Fertigkeiten einzuüben. Vielmehr soll eine Basis geschaffen werden, auf der sich die unterschiedlichen mathematischen Begabungen der Kinder entfalten können.
Dies bedeutet auch, dass man Grenzen erkennen und achten muss.
Nicht alle Kinder müssen zu großen Mathematikern erzogen werden. Jedoch haben alle Kinder ein Recht auf den Nutzen, den eine frühe mathematische Förderung für sie hat. 

Der Nutzen einer frühen mathematischen Förderung
Kinder zeigen früh ein ausgeprägtes Interesse für Zahlen, das sich vor allem im Auswendiglernen der Zahlwortreihe 1, 2, 3... äußert. Beschränkt sich jedoch das Verständnis für Zahlen allein auf das Zählen, ist der Erfahrungsbereich erheblich eingeschränkt. Dies kann später in der Schule zu "Rechenschwäche" führen.
Dem entgegen wirkt eine umfassende mathematische Förderung, die die ganze Breite des möglichen Erfahrungsbereiches berücksichtigt. Diese Förderung kann und sollte schon im Kindergarten - oder früher - beginnen. Denn gerade in der Zeit vom dritten bis zum sechsten Lebensjahr verfügt das Gehirn des Menschen über eine besonders hohe Formbarkeit. Prägende neuronale Netze werden angelegt, die wichtige Bedingungen für das spätere Wissen und die lebenslange Lernfähigkeit schaffen - wie zum Beispiel die Befähigung zu Aufmerksamkeit, Motivation und tragfähigen Gefühlen. Keine Angst vor Mathematik!

Bei vielen Menschen löst die Vorstellung, dass sogar ganz kleine Kinder Mathematik betreiben sollen, Bedenken oder Ablehnung aus. Machen doch viele Menschen schlechte Erfahrung mit Mathematik. Derartige Befürchtungen wären berechtigt, wenn lediglich Inhalte und Methoden aus dem Mathematikunterricht der Grundschule in den Kindergarten vorverlegt würden.
Die Welt der Zahlen wird als wertvolles und erreichbares Ziel erlebt, das mit fröhlichen Erlebnissen verbunden ist. Eine mathematische Frühförderung kann so zugleich anspruchsvoll sein und Kindern (und Erzieherinnen!) Spaß machen.  Mathematik wird sinnlich erfahrbar

Die Mathematik hat sich historisch aus den praktischen Bedürfnissen der Menschen und ihrer Beobachtung der Umwelt entwickelt. Dementsprechend muss sich auch die Darstellung mathematischer Zusammenhänge für Kinder nach deren eigenen Fragestellungen und Erfahrungen orientieren. Auch die Zahlen müssen sich Kindern praktisch und konkret darbieten.
Wir versuchen die abstrakte und symbolische Welt der Mathematik sinnlich erfahrbar zu machen. Anschauliche Bezeichnungen wie "Zahlenhaus" oder "Zahlenweg" unterstützen den Zugang und regen die Phantasie der Kinder an. Es gibt Geschichten von den Zahlen, Rätsel, Lieder und Abzählreime. Durch die genaue Betrachtung von Pflanzen und Tiere wird der besonders wichtige Zusammenhang der Zahlen zur Geometrie hergestellt und begreifbar.

Ganzheitlich lernen die Kinder Zahlen legen wie z.B. die 1 und sie laufen die Zahl ab. Augen- Hand- und Fusswahrnehmung. Sie können auch mit dem Seil andere bekannte Formen legen. Spielerische Erfahrungen sammeln mit viel  Spaß und das stärkt das Selbstvertrauen.

 

Die Jungen und Mädchen können dann individuell und nach Ihrem Rhythmus die Zahl 1 bildnerisch sehen mit dem Finger nach gehen ausmalen oder nachschreiben.


  • Buchstaben und Sprache

Fakt ist: Nur wenn ein Kind in ein freundliches Gesicht blickt, dann hört es aufmerksam zu, wenn zu ihm gesprochen wird ("Oh, das ist eine Banane. So ein großes Stück Banane kannst du essen. Ja, so lecker schmeckt die Banane. Banane! So lecker!"). In einem solchen emotional zugewandten Moment sprich das Kind flüsternd erstmalig ein Wort nach (das sich als "Banane" verstehen lässt), was mit einer lachenden Zustimmung seiner Bezugsperson beantwortet werden sollte und auf diese Weise von dem Kind behalten und später wiederholt werden kann. Gleichzeitig zu dem Sprecherfolg wird mit einer solchen für das Kind eindrucksvollen Kommunikation die Bindungsqualität zwischen dem Kind und dem Erwachsenen einmal mehr gefestigt, was nachfolgend die Sprechfreude begünstigt.

 

Ausflug in die Reithalle wir schauen uns Peterson und Findus an!

Seit Caruso auf dem Hühnerhof Einzug gehalten hat, ist bei Pettersson und

Findus nichts mehr so wie früher. Alle Hühner haben nur noch Augen

für den Hahn. Genauso einer hat ihnen noch gefehlt.Findus versteht die

Welt nicht mehr. Hat er ihnen nicht immer so schön die Zeit vertrieben?

Wozu brauchen die den dummen Hühner auf einmal einen Hahn?

Und dannerst die Kräherei.

Das fängt ja schon an, wenn Findus noch nicht mal aufgewacht ist.

Und dann geht das den ganzen Tag so.

Wieder und wieder und immer noch einmal.

Gib es wirklich nichts, womit man dem Hahn das Krähen abgewöhnen kann?


 

 
                          Findus und der Hahn im Korb - Nordqvist, Sven 

 

 

Delfintreff mal anders … wir gehen nach draußen..

Die Jungen und Mädchen können zuerst die Sonnenstrahlen nutzen, um sich mal richtig draußen aus zu powern. Anschließend treffen wir uns in einer und es wird die Geschichte vom Buchstabenbaum erzählt, angeschaut und zum Teil auch mit gemacht.

„Was für ein Durcheinander“, sagte die Raupe, als sie die Wörter auf so vielen verschiedenen Blättern sah. „Warum tut ihr euch nicht zusammen und bildet Sätze und seid endlich etwas von Bedeutung?“

 

Die Delfine bekommen anschließend die Möglichkeit auf unserem Außen Gelände mit Papier und Wachsmalkreide Baumrinde abzureiben.

 

Wir haben Spaß und entdecken jeden Tag etwas Neues....

Naturerlebnis Reiten

-Kinder mit Pferden stark machen-

Die Vorschulkinder können jedes Jahr am Projekt Reiten teilnehmen.

 

Die Idee des pädagogischen Angebotes „Naturerlebnis Reiten“ ist es, Kindern durch den Spaß an den Pferden und der Natur eine spezifische Förderung zu ermöglichen. Es geht nicht um das klassische Reiten lernen in einer Reitschule, sondern um den Spaß und die Erfahrung mit dem Pferd.

 

Sie bewegen sich frei und unbeschwert und trainieren auf diese Weise ihren Körper und damit die kognitive, soziale und emotionale Intelligenz, denn je sicherer und geschickter sich Kinder bewegen, umso besser gelingt ihnen die Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt. Sie können Einfluss nehmen, Leistungen vollbringen und ein gesundes Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein entwickeln. In der kindlichen Entwicklung sind die Faktoren Wahrnehmung und Bewegung eng miteinander verknüpft und beeinflussen sich gegenseitig. Erst durch diese intensive Wahrnehmung werden die Kinder handlungsfähig, entstehen Denkprozesse und entwickelt sich Intelligenz.

 

Der Umgang mit den Tieren, besonders das Reiten, soll jedoch eine Form von positiver Spannung und Entspannung sein. „Nicht nur das Pferd, sondern besonders sich selbst lösen“. Gemeinsame Entwicklung von Pferd und Reiter. Die Kinder entwickeln sich mit den Tieren gemeinsam weiter, denn auch den Tieren tut der Umgang mit den Kindern gut. Sie erleben Zuneigung und Wärme und lernen schnell, sich auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder einzustellen. Die Kinder werden nicht nur untereinander, sondern auch mit dem Tier zum „Team“.